Genfer Autosalon 2009
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Galerie: Vorstellung Porsche 911 GT3

Vorstellung: Porsche 911 GT3

Sportlich saugen

30.01.2009

Schneller, stärker und besser als der Vorgänger soll er laut Porsche sein. Der 911 GT3 stellt bislang den sportlichsten 998 (aktuelle Modellbezeichnung des 911) dar. Zu erkennen ist der Macho an diversen Karosseriemodifikationen, die ihn auch bei Topspeed noch am Boden halten.

Frei durchatmende Saugmotoren haben noch immer ihren ganz besonderen Reiz. Vor allem dann, wenn es sich um Sportaggregate aus Weissach handelt. Dort sitzt nämlich die Entwicklungsmannschaft von Porsche und die liefern mit ihren liegenden Sechszylinder-Maschinen immer wieder den Beweis dafür. So soll es auch beim neuesten Streich, dem 911 GT3, sein.

Plus 20

Galerie: Vorstellung Porsche 911 GT3435 PS leitet dieser 911er ausschließlich mittels Sechsgang-Schaltgetriebe an die Hinterachse. Das sind 20 PS mehr als bislang, Resultat der Hubraumerweiterung von 3,6 auf 3,8 Liter. Neu ist auch, dass die Auslassnockenwelle dank VarioCam-System von nun an zusätzlich zur Einlasswelle verstellbar ist. Alles zusammen soll vor allem im Alltag (wird er da wirklich bewegt?) mehr Drehmoment und damit mehr Fahrtauglichkeit bieten.

Aber selbstverständlich dachte man im Ländle im Besonderen an die Rennstrecken-Performance. Damit man sich hier nicht verstecken muss, rennt der GT3 bei Bedarf 312 km/h und erledigt den Standardsprint unter Idealbedingungen in 4,1 Sekunden.

Feinadriges PASM

Galerie: Vorstellung Porsche 911 GT3Für besseren Fahrbahnkontakt sorgt ein spezielles Aerodynamik-Paket, das nicht nur auf dem Papier beeindruckt. Vorder- und Hinterachse sollen nun den doppelten Anpressdruck des Vorgängers bieten und damit für Grip satt sorgen. Für ein noch feinadrigeres Handling sorgt zudem das speziell abgestimmte PASM-Fahrwerk (Porsche Active Suspension Management), das mit dem dreistufigen PSM (Porsche Stability Management – ESP) hervorragend korrespondieren soll.

Neue Leichtmetall-Schmiederäder mit Zentralverschluss verleihen eine Extraportion Rennsport-Flair. Anstelle der roten Serienbremsanlage dahinter gibt es gegen Aufpreis das gelbe Keramik-Pendant.

Für die Rennstrecke

Ab Herbst 2009 soll zudem für Rennstrecken-Freaks eine echte Neuheit erhältlich sein. Mit dem Begriff PADM verschlüsselt Porsche das Porsche Active Drivetrain Mount. Okay, dabei handelt es sich um eine spezielle Motorlagerung, die den Einsatz auf der Rennstrecke erkennt und die sonst elastischen Motorlagerungen dann verhärtet. Porsche sagt, dass dadurch die Massenimpulse des Motors entfallen, die allerdings bei Boxermotoren schon von Haus aus äußerst gering sind. Ein weiterer Vorteil soll die verbesserte Traktion sein. Das typische Porsche-Stempeln der Hinterachse bei voller Schlupfbeschleunigung könnte damit der Vergangenheit angehören.

In Genf Premiere

Ab Mai 2009 wird der 911 GT3 zu Preisen ab 117.000 Euro erhältlich sein. Bereits zwei Monate zuvor kann er auf dem Genfer Auto-Salon (5. bis 15. März) begutachtet werden. (mb)

Galerie: Vorstellung Porsche 911 GT3

 
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