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Vorstellung: Porsche 911 Turbo

Vorstellung: Porsche 911 Turbo

Der Traum vom steten Schub

14.02.2006

Es ist ja nicht so, dass die Sportwagen von Porsche ein Leistungsproblem hätten. Besonders die Turbo-Modelle strotzen traditionell geradezu vor Kraft. Und doch gab es da etwas, was die Ingenieure wurmte: Vergleichsweise wenig Power untenrum, gefolgt vom gnadenlosen Hammer, sobald der Lader voll unter Druck steht. Den Traum vom steten Schub haben sie sich mit dem neuen 911 Turbo nun erfüllt.

Publikumspremiere feiert der Turbo-Elfer Anfang März in Genf. Die wichtigsten Infos und ersten Bilder haben wir schon heute. Zu den Daten: Der 911 Turbo leistet 480 PS bei 6.000 Umdrehungen, 60 PS mehr als sein Vorgänger. So kommt der 3,6-Liter-Boxermotor auf nun 133 PS pro Liter Hubraum.

Das Drehmoment ist von 560 auf 620 Newtonmeter gestiegen. Lag das Maximum beim Vorgängermodell erst ab 2.700 U/min (konstant bis 4.600 Touren) an, stellt der neue Motor hier erneut Bestwerte auf: Seine 620 Newtonmeter sind konstant zwischen 1.950 und 5.000 Touren abrufbar.

Vorstellung Porsche 911 TurboDer Trick heißt „variable Turbinengeometrie“: Verstellbare Leitschaufeln leiten den Abgasstrom des Motors variabel und gezielt auf das Turbinenrad des Abgasturboladers. Bei modernen Turbodiesel-Aggregaten längst obligatorisch, gab es bislang schlicht keine geeigneten Materialien, die den ungleich höheren Temperaturen von Ottomotoren standhielten. Näheres zur Technik lesen Sie hier Anfang März nach unserem Besuch des Porsche Forschungs- und Entwicklungszentrums.

Supersport

Die Fahrleistungen des neuen 911 Turbo sind eines Supersportwagens würdig. Mit Sechsgang-Schaltgetriebe sprintet er in 3,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100 - schneller als jeder aktuelle Ferrari und genauso schnell wie der Porsche Carrera GT. Nur der Lamborghini Murciélago hat den Standardsprint mit 3,8 Sekunden um einen Wimpernschlag eher erledigt. Doch Porsche hat auch darauf die passende Antwort: Mit dem optionalen Automatikgetriebe Tiptronic S spurtet der Turbo in lediglich 3,7 Sekunden auf 100.

Vorstellung Porsche 911 TurboNoch ein paar Zahlenspiele: Von 0 bis 200 km/h vergehen 12,2 Sekunden (Schaltgetriebe 12,8 Sekunden), der Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im fünften Gang dauert 3,5 Sekunden (3,8 Sekunden). Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei beiden Varianten bei 310 km/h. Leicht gesunken ist laut Porsche der Durchschnittsverbrauch, der in der Handschalter-Variante nun 12,8 Liter pro 100 Kilometer beträgt.

Mit Allradantrieb und Overboost

Neu ist die Sonderausstattung „Sport Chrono Paket Turbo“. Bei eingeschalteter „Sporttaste“ wird bei voller Beschleunigung ein kurzzeitiger „Overboost“ aktiviert, wodurch sich der Ladedruck im mittleren Drehzahlbereich bis zu zehn Sekunden lang um 0,2 bar erhöht. So steigt das maximale Drehmoment um 60 auf 680 Newtonmeter, die Elastizität verbessert sich nochmals.

Vorstellung Porsche 911 TurboWeiter entwickelt wurde auch der serienmäßige permanente Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung auf beide Antriebsachsen. Standard sind Monobloc-Festsattelbremsen mit sechs Kolben an der Vorderachse und vier Kolben an der Hinterachse sowie 350 Millimeter-Scheiben vorne und hinten. Auf Wunsch ist eine Keramikbremsanlage erhältlich.

Preis-Leistungsverhältnis

Optisch unterscheidet sich der Turbo in einigen Details von den übrigen Elfern. Dazu gehören eine neue Frontschürze mit weit außen stehenden Nebelscheinwerfern und LED-Blinkleuchten, ein Heckflügel und seitliche Lufteinlässe.

Erhältlich ist der neue 911 Turbo ab 24. Juni - zu Preisen ab 133.603 Euro. Ein Schnäppchen im Vergleich zu den Konkurrenten. Der oben angesprochene, ebenbürtig spurtstarke Lambo kostet 100.000 Euro mehr. Und selbst die Basismodelle von Lamborghini und Ferrari sind teurer als das neue Elfer-Topmodell.

Vorstellung Porsche 911 Turbo

 

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