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Galerie: Vorstellung Renault Mégane R.S. Trophy TCe 275

Vorstellung: Renault Mégane R.S. Trophy TCe 275

Rekord-Jäger

15.05.2014

Vom Mégane R.S. Coupé wird Renault im Herbst 2014 eine Neuauflage der besonders sportlichen Version Trophy anbieten. Die gegenüber dem Trophy 265 um acht PS stärkere Variante soll mit einigen weiteren Technik-Verfeinerungen eine neue Rekordzeit für Frontantriebsfahrzeuge auf der Nordschleife herausfahren, die Renault bereits von 2011 und bis Anfang 2014 innehatte und die momentan vom Seat Cupra 280 mit 7:58,4 Minuten gehalten wird.

Eine Zutat zur Erreichung einer verbesserten Performance ist der in der Leistung leicht gesteigerte 2,0-Liter-Turbobenziner, der nunmehr 273 PS mobilisieren kann. Zudem wird die Maximaldrehzahl im ersten und zweiten Gang auf 6.800 Touren angehoben, um bessere Beschleunigungswerte zu erzielen.

Darüber hinaus erhält der Trophy das ansonsten optionale Sportfahrwerk mit mechanischer Differentialsperre sowie eine bislang ab Werk nicht erhältliche, leichtere Akrapovic-Abgasanlage aus Titan sowie 19-Zoll-Felgen mit Performance-Reifen Bridgestone Potenza RE050A. Äußeres Erkennungszeichen ist ein geschwungenes Luftleitelement am vorderen Stoßfänger, der an die Formel-1-Boliden der Marke erinnern soll.

Feine Hütte

Galerie: Vorstellung Renault Mégane R.S. Trophy TCe 275Den Innenraum des Mégane R.S. Trophy TCe 275 kennzeichnen Sportsitze von Recaro mit Leder-Alcantara-Polsterung und ein Sportlenkrad mit Alcantara-Bezug. Eine besondere Note erhält das Interieur außerdem durch rote Ziernähte an Vorder- und Rücksitzen, Lenkrad und Schalthebelmanschette. Um auf die Herkunft der exklusiven Sonderedition hinzuweisen, findet sich auf den Kopfstützen das Renault Sport Logo.

Eine Preis nennt Renault für Deutschland noch nicht, doch dürfte dieser um einige tausend Euro über dem des R.S. Trophy aus dem Jahr 2011 liegen, der 33.000 Euro kostete. Die Standardversion des Mégane R.S. wird übrigens für 27.990 Euro angeboten. (mh/sp-x)

Nordschleifen-Battle von Renault/Seat

Es ist ein kleiner Marketing-Kampf, der zwischen Seat und Renault ausgebrochen ist. Wobei dem Nordschleifen-Kenner schleierhaft bleibt, wie ein Seat Leon Cupra mit 280 PS die Nordschleife in unter acht Minuten schaffen soll. Es gibt kein Video-Footage und so ist zum Beispiel nicht klar, ob es sich hier um eine optimale Rundenzeit handelt, bei der nach verschiedenen Durchläufen die jeweils besten Sektorenzeiten addiert werden.

Sieht man sich das Footage des bisherigen "Rekordhalters" Renault an (Mégane RS Trophy), bleibt trotz des teilweise spektakulären Fahrstils des Piloten Laurent Hurgont (der den Probanden am Wippermann mal eben querstellt) dennoch festzuhalten, dass er leider keine komplette Runde gefahren ist. Da wirken dann die kommunizierten 8:07:97 Minuten gar nicht mehr so spektakulär. Besser als das Marketing-Filmchen von Seat ist das zwar allemal, doch Klarheit beim Thema Nordschleifen-"Rekord" schaffen beide nicht.

Zur Orientierung: Die Zeitschrift Sport Auto zeitete im Supertest auf der Nordschleife die direkte und ebenfalls performante Konkurrenz von Opel Astra OPC (280 PS) und Audi RS3 (340 PS) mit jeweils 8:20 Minuten, was für jeden mit Nordschleifeerfahrung nachvollziehbar ist. Im Bereich von acht Minuten (genauer: 8:02 und 8:03) liegen dagegen Kaliber wie Aston Martin DBS und Jaguar XKR-S mit 517 beziehungsweise 550 PS. (tw)

 
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