Auto-Salon Genf 2012
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Galerie: Vorstellung Rolls-Royce Phantom Series II

Vorstellung: Rolls-Royce Phantom Series II

Schöne Augen

08.03.2012

Ein wenig komisch hat er schon drein geschaut, der Rolls-Royce Phantom, dessen runde Scheinwerfer wie nachträglich eingebaut wirkten. Doch damit ist jetzt Schluss: Der Münchner Autobauer hat seiner britischen Tochter im wahrsten Sinne des Wortes schöne Augen gemacht. Auf dem Genfer Auto-Salon (8. bis 18. März 2012) debütierte die Phantom Series-II-Familie.

Die runden Scheinwerfer sind verschwunden, nun blickt der Rolls-Royce Phantom mit rechteckigen Voll-LED-Leuchten in die Welt der schönen und Reichen. Die Lichter fügen sich zusammen mit den länglichen Blinkern und dem ebenfalls überarbeiteten, nun einteiligen Kühlergrill – dessen Einfassung auf Wunsch auch lackiert wird – deutlich harmonischer in den neuen Stoßfänger ein und lassen den Phantom sichtbar gefällig und weniger martialisch wirken. Neben dem extra LED-Tagfahrlicht beherrschen die neuen Scheinwerfer jetzt außerdem auch die Kurvenlicht-Funktion.

Neue Achtgang-Automatik

Galerie: Vorstellung Rolls-Royce Phantom Series IIAuch unter der auf Wunsch aus Edelstahl gefertigten Motorhaube hat sich was getan: In allen drei in Goodwood gefertigten Modellvarianten – Limousine, Coupé und das Drophead Coupé genannte Cabrio – übernimmt ab sofort die von zahlreichen Modellen des Mutterkonzerns bekannte ZF-Achtgang-Automatik die Kraftübertragung an die Hinterräder; zusätzlich gibt es ein neues Differrential an der Hinterachse.

Trotz unveränderter Waftability – der von einem Journalisten 1906 erstmals verwendete Begriff bezeichnet traditionell das unangestrengte, souveräne Fahrgefühl eines Rolls-Royce – verbraucht der unverändert "ausreichend" starke Zwölfzylinder zukünftig rund zehn Prozent weniger Sprit, also ungefähr vierzehneinhalb Liter; den CO2-Ausstoß senkt das immerhin von 385 auf 347 Gramm pro Kilometer. Wer mehr für sein grünes Gewissen tun will, muss hoffen, dass Rolls-Royce sich irgendwann für eine Serienfertigung seiner Elektro-Studie 102 EX entscheidet.

Draufsicht

Aus dem BMW-Regal haben noch weitere  Technikschmankerl im Rolls-Royce Einzug gehalten, zum Beispiel der 8,8 Zoll große Bildschirm mit den bekannten acht frei programmierbaren Favoritentasten; bedient wird das Infotainment-System mit einem neuen iDrive-Dreh-Drück-Knubbel. Auch die Rundum-Kameras, die eine Draufsicht auf den Wagen ermöglichen und das Einparken des 5,84 Meter (mit langem Radstand 6,09 Meter) langen Phantoms deutlich erleichtern dürften, kennt man aus den Münchner Modellen.

Die Preise für den Series-II-Phantom hat Rolls-Royce in Genf noch nicht genannt, bisher musste man für die Limousine rund 400.000 Euro einkalkulieren, für Cabrio und Coupé ist ein Aufschlag von rund 35.000 Euro fällig. Dafür bekommt man einen fast vollständig in Handarbeit gefertigten Wagen: im Rolls-Royce-Werk in Goodwood – in dass die bei BMW in Dingolfing gefertigten Karosserien gebracht werden – sind neben rund 1.000 Mitarbeitern nur zwei Roboter beschäftigt – in der Lackiererei. Für ein Fahrzeug werden insgesamt mindestens 450 Arbeitsstunden veranschlagt.

 
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