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Galerie: Vorstellung Seat Ibiza Sportcoupé

Vorstellung: Seat Ibiza Sportcoupé

Lauwarmer Ibizenko

05.06.2008

Ein Sportcoupé oder kurz SC gab’s bis vor kurzem bei Mercedes. Jetzt kommt Seat mit seinem SC, der eigentlich auch einfach – wie bislang – Ibiza-Zweitürer heißen könnte. Sportcoupé passt aber besser zum knackigen Spanier, dachten die Spanier.

Okay, mit der heißen Genf-Studie Bocanegra hat nach dem Ibiza nun auch das zweitürige Ibiza Sportcoupé nicht so viele Gemeinsamkeiten, wie erhofft, gewünscht und erwartet. Und das, obwohl Seat seinen jüngsten Spross heißblütig Sportcoupé taufte. Aus heiß wurde also eher lauwarm. Schon wieder, denn Enttäuschung ob seiner Optik kam schon beim Ibiza Erstkontakt auf.  

Vorne nix, hinten viel

Am Boca (Mund) hat sich nun auch beim Sportcoupé im Vergleich zum Viertürer nichts verändert. Erst ab der B-Säule ist eine gewisse Eigenständigkeit des etwas mehr als vier Meter langen Ibiza zu erkennen. Während beim Viertürer die Seitenlinie nach hinten leicht ansteigt und spitz in einem Mini-Fenster in der C-Säule ausläuft, rundet das Sportcoupé sein Fenster-Ende nach unten hin ab. Ähnliche Gestaltungsmerkmale finden sich auch beim Opel Corsa wieder.

Auffällige Änderungen gibt es vom Heck zu vermelden. Auf den ersten Blick sieht alles bekannt aus. Wer aber genau hinsieht, wird eine neue Heckscheibe entdecken, den veränderten Dachabschluss sehen und die anders gestalteten Rückleuchten sowie die große Auspuff-Chromblende erspähen.

Schick ist er also in der Tat und zudem eigenständig. Und ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt am Horizont. Die Sportversionen FR und Cupra (TDI und TSI) werden in einigen Monaten folgen und dann deutliche Anleihen an den Bocanegra nehmen.

DSG gegen Aufpreis

Galerie: Vorstellung Seat Ibiza SportcoupéTechnisch gibt es verständlicherweise keine Unterschiede zum Viertürer. Die Spanier bieten vom Start weg drei Benziner und ebenso viele Diesel an. Bei den Selbstzündern startet das Programm mit dem dreizylindrigen 1.4 TDI. Das knurrige Raubein, bekannt aus diversen VW-Modellen, leistet im Ibiza Sportcoupé 80 PS. Darüber rangieren die jeweils 1,9 Liter großen Pumpe-Düse-TDIs mit 90 respektive 105 PS. Als Benziner stehen der 70 PS starke 1.2 mit drei Zylindern und die beiden Vierzylinder mit 1,4 (85 PS) und 1,6 Liter Hubraum zur Verfügung.

Der 105 PS starke1.6 ist zudem das erstes Modell in diesem Fahrzeugsegment und zugleich der erste Vierzylinder ohne Aufladung (mit dem neuen Audi A3 1.6), der mit dem Siebengang-Direktschaltgetriebe kombinierbar ist. Gegen einen Aufpreis von rund 1.500 Euro kann man die Schaltarbeit somit zackig von zwei Kupplungen und sieben Vorwärtsgängen erledigen lassen. Nicht nur der Komfort gewinnt durch das Getriebe, auch die Sprintzeit und der Verbrauch sollen davon profitieren.

Als Minimalverbrauch gibt Seat für den 1.4 TDI mit Fünfgang-Schaltgetriebe übrigens 4,5 Liter an. Dieser Wert wird aber sicherlich kurz nach Markteinführung unterboten, dann folgt nämlich das sparsame Ecomotive-Modell, das mit unter vier Litern auskommen wird.

Viel drin

Die Serienausstattung des Sportcoupés orientiert sich am praktischeren Bruder. Soll heißen: ESP, sechs Airbags, Reifendruckkontrolle und Berganfahrhilfe sind Serie; Nettigkeiten wie Xenonlicht – was in diesem Segment aktuell einzigartig ist – statisches Abbiegelicht oder ein bluetoothfähiges Radio sowie ein transportables Navi kosten extra. Die Preise hat Seat Deutschland noch nicht genannt. (mb)

 

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