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Galerie: Vorstellung Smart Fortwo

Vorstellung: Smart Fortwo

Der Smart lebt!

07.11.2006

Er war der erste Spross der Smart Familie - und hat alle nachfolgenden Geschwister überlebt. Weder der schnittige Roadster, noch der geräumige Forfour blieben mehr als eine Bauzeit im Programm. Der Fortwo hingegen startet ab April 2007 in eine neue Runde. Und: der Nachkömmling soll auch Amerika erobern.

Galerie: Vorstellung Smart Fortwo

Mit Autos ist es wie mit Kindern - sie werden immer größer. Kein Wunder, dass der neue Smart Fortwo um stolze 19,5 Zentimeter in der Länge zugelegt hat. Neben dem größeren Platzangebot für die Passagiere (der Beifahrersitz ist für mehr Schulterfreiheit 15 Zentimeter hinter dem Fahrersitz angebracht) ist auch der Kofferraum des nun 2,70 Meter langen Stadtflohs gewachsen. Mit einem Volumen von 220 Litern fasst er gut 70 Liter mehr als der Vorgänger.

Auch mit ohne Dach

Galerie: Vorstellung Smart FortwoNatürlich wird es den neuen Fortwo auch wieder als offenes Stadtmobil geben. Praktisch: Inzwischen funktioniert das Stoffverdeck vollautomatisch, bislang waren noch ein paar Handgriffe nötig. Und das Beste dabei ist, dass das Öffnen und Schließen bei jeder Geschwindigkeit funktioniert. Das macht dem Smart keiner nach.

Was hat sich noch geändert? Auf den ersten Blick nicht viel. Der Neue ist eindeutig als Smart zu erkennen und bleibt der Formensprache seines Vorgängers treu. Auffallend sind die neuen, nach oben geschwungenen Scheinwerfer. Ein derzeit beliebter Trick, um die aufgrund der Fußgängerschutzrichtlinien höheren Motorhauben zu kaschieren.

Klein aber sicher

Galerie: Vorstellung Smart FortwoEinsparungen gab es am Heck. Künftig zieren den Smart nur noch zwei statt drei Rückleuchten pro Seite. Die geteilte Kofferraumklappe hingegen wurde beibehalten, ebenso die Tridionzelle, die allerdings etwas schlanker wurde. Nach wie vor ist sie ein wichtiger Bestandteil des Sicherheitskonzepts.

Und Sicherheit war für die Entwickler erneut ein großes Thema. Der Smart soll 2008 auch in Amerika eingeführt werden und muss neben europäischen Standards folglich auch den US-Richtlinien entsprechen. Die Tridionzelle schützt, wie eine harte Nussschale, die Insassen bei einem Aufprall. Das serienmäßige ESP soll einem Crash weitestgehend vorbeugen.

Neu eingerichtet

Galerie: Vorstellung Smart FortwoEbenfalls zu Gunsten der Insassensicherheit haben sich die Entwickler von der S-förmigen Instrumententafel verabschiedet. Im Falle eines Unfalls konnten sich nicht angegurtete Beifahrer daran verletzen. Und da in einigen US-Staaten keine Gurtpflicht herrscht, musste der Hersteller reagieren.

Doch an das neue, solider verarbeitet Cockpit gewöhnt man sich schnell. Übersichtlich und luftig wirkt das Interieur, das nach wie vor die bekannten Rundinstrumente aufweist, die wie Satelliten aufgesetzt sind. Das Zündschloss befindet sich nach wie vor hinter dem Schalthebel. Neu ist dagegen das optional erhältliche Panoramaglasdach.

Mehr Power

Komplett überarbeitet wurde das Motorenangebot. Der mit Mitsubishi entwickelte Benziner hat 0,3 Liter mehr Hubraum und schöpft seine Kraft nun aus genau einem Liter. Er ist in den Leistungsstufen 61 PS, 71 PS und 84 PS erhältlich. Letztere wird von einem Turbo zwangsbeatmet.

Beim Mercedes-eigenen 0,8-Liter-Selbstzünder wurde eine Leistungssteigerung auf 45 PS erzielt. Mit Rußpartikelfilter, einem CO2-Ausstoß von nur 90 g/km und dem äußerst sparsamen Durchschnittsverbrauch von 3,5 Litern Diesel je 100 Kilometer ist er ein Vorreiter in Sachen Umweltschutz.

Agil und dynamisch

Das automatisierte Schalt- getriebe wurde beibehalten, aber einer gründlichen Verbesserung unterzogen. Mit nur fünf Gängen, kürzeren Schaltzeiten und dem Leistungsplus der Motoren soll der Smart spürbar bessere Fahrleistungen aufweisen.

Der um 55 Millimeter gewachsene Radstand soll, zusammen mit einer direkteren Lenkung und dem modifizierten Fahrwerk, für ein deutlich agileres Fahrverhalten sorgen. Eine Servolenkung kostet allerdings immer noch Aufpreis.

Fazit

Der Smart ist seinem Konzept treu geblieben, obwohl 90 Prozent des City-Flitzers komplett neu sind. Das Plus an Länge tut dem Böblinger Zwerg gut, die Verarbeitung wirkt solider. Und das, obwohl DaimlerChrysler die Produktionskosten um gut ein Viertel gesenkt hat. Wenn sich der Fortwo jetzt auch noch in Amerika etabliert, wäre das Geschäft perfekt.

 
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