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Galerie: Vorstellung Subaru Legacy

Vorstellung: Subaru Legacy

Durchgeboxt bis Runde zwölf

06.03.2008

Subaru hat durchgehalten. Praktisch kurz vorm Gongschlag werfen die Japaner einen Dieselmotor in den Ring. Auf dem Genfer Automobilsalon präsentieren sie den weltweit ersten Boxer-Dieselmotor für PKW.

Boxermotoren besitzen Kultstatus. Porsche ist sich diesem Motorprinzip seit Jahrzehnten treu geblieben, BMW im Motorradsektor sowieso und auch Subaru. Mittlerweile können die Asiaten auf mehr als 40 Jahre Erfahrung zurückblicken.

Da war es eigentlich nur ein Frage der Zeit, bis sie auch einen sparsamen Diesel anbieten, der nach dem Boxerprinzip arbeitet. Denn ohne Diesel geht mittlerweile nichts mehr – zumindest in Europa.

Vollblut-Boxer

Galerie: Vorstellung Subaru LegacyDer weltweit erste Boxer-Diesel wird zuerst im Subaru Legacy angeboten. Im Mittelklasse-Modell leistet der  Sechszehnventiler 150 PS bei moderaten 3.600 Umdrehungen. Für einen zwei Liter großen Vierzylinder-Aluminium-Motor also ein klassenüblicher Wert. Das Drehmomentmaximum beträgt 350 Newtonmeter, die schon bei 1.800 Motorumdrehungen voll zur Verfügung stehen. Das wiederum ist recht viel und wird bei der Konkurrenz meist erst in der 170 PS-Liga erreicht.

Galerie: Vorstellung Subaru LegacySo gewappnet, soll sich der rund 1.600 Kilogramm schwere Legacy in unter neun Sekunden auf 100 km/h aufschwingen und erst bei deutlich mehr als 200 km/h mit seinem Vorwärtsdrang innehalten. Laut Subaru liegt der Verbrauch bei sparsamen 5,6 Liter Diesel im EU-Mittel.

Bemerkenswert ist noch, dass der Dieselmotor um 6,13 Zentimeter kürzer baut als ein vergleichbarer Boxer-Ottomotor. Zudem soll der Diesel-Boxer zu den leichtesten Maschinen im Wettbewerbsumfeld gehören.

Common-Rail-Boxer

Galerie: Vorstellung Subaru LegacyEher gewöhnlich ist das Einspritzsystem. Wie mittlerweile fast üblich, wird auch hier der Dieselkraftstoff über eine gemeinsame Leitung (Common-Rail) fein zerstäubt in die Brennräume gedrückt. Auch üblich: eine variable Tubinengeometrie. Die Verstellung der Laderschaufeln sorgt dafür, dass der Ladedruck auch bei steigender Motordrehzahl konstant bleibt. Dadurch entsteht die typische Turbocharakteristik und fördert eine untertourige und damit sparsame Fahrweise. Selbstverständich ist der Boxer Diesel mit einem Partikelfiltersystem ausgestattet.

Das Boxer-Ideal

Galerie: Vorstellung Subaru LegacyWas einen Boxermotor so besonders macht, ist seine Laufruhe, seine Vibrationsarmut und sein ganz besonderer Klang. Der Boxermotor entspricht dem Ideal im Motorenbau. Und so verspricht Subaru auch „die beste Laufruhe in seiner Klasse“.

Davon kann man ausgehen. Die gegenüberliegend arbeitenden Kolben sorgen für einen perfekten Masseausgleich. Spezielle Ausgleichswellen, die bei anderen Vierzylinder-Dieselmotoren für oft nur erträgliche Ruhe aus dem Motorraum sorgen, sucht man im Boxer-Diesel vergeblich. Auch erfreulich: Die beiden Nockenwellen werden durch wartungsfreie Ketten angetrieben. Ein teurer Austausch von Zahnriemen entfällt somit.

Lufthuze wie beim STI

Der für die Leistung notwendige Ladeluftkühler liegt leicht erhöht vor dem Motor – daher besitzt der Legacy Boxer Diesel auch eine Lufthutze auf der Motorhaube, die an die Starkversionen von Impreza und Forester erinnert. Der Turbolader befindet sich unter dem Motor, in direkter Nachbarschaft zum Partikelfilter.

Galerie: Vorstellung Subaru LegacyDer neue Subaru Boxer Diesel wird seinen zukünftigen Käufern ein ganz neues Fahrgefühl geben. Neben ungewohnten Tönen werden nun auch Nonstop-Etappen von mehr als 1.000 Kilometern problemlos machbar sein. Zur Freude aller Vielfahrer mit Allradambitionen, die den Legacy als Limousine, Kombi und Outback ab April zu Preisen von mindestens 28.800 Euro kaufen können (mb).

 
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