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Galerie: Vorstellung Suzuki Vitrara

Vorstellung: Suzuki Vitrara

Geschichte wiederholt sich

08.10.2014

Schon auf den ersten Blick fällt auf: Der neue Suzuki Vitara ist viel kompakter als sein vermeintlicher Vorgänger. Doch der neue Kraxler heißt ja auch nicht Grand Vitara, sondern Vitara. So erklären die Markenverantwortlichen auch das Schrumpfen und betonen dabei, dass es sich beim Vitara keineswegs um den Nachfolger handelt. Vielmehr gehe man zu den Wurzeln zurück und wolle ein kompaktes SUV anbieten, wie es auch schon beim ersten Vitara der Fall war, der 1988 debütierte. Das damalige Modell maß gerade einmal 3,62 Längenmeter.

Um ein bisschen aus der Masse hervorzustechen, setzen die Japaner jetzt bunte Akzente: Das Dach beispielsweise ist als Kontrast zum Rest in schwarz, silber sowie weiß erhältlich und auch mit einem Muster zu versehen. Des Weiteren ist der Kühlergrill farblich variierbar. Sogar das Zifferblatt der Analoguhr kann in drei verschiedenen Tönen geliefert werde. Nach einem ersten Probesitzen kann man dem SUV ordentliche Verarbeitungsqualität bescheinigen, aber auch eine nüchterne Innenarchitektur ohne nennenswerte optische Reize. Dafür gibt es jede Menge Funktionalität und einen großen TFT-Monitor.

Der zeigt die Farbkarte als dreidimensionales Gebilde; darüber hinaus verspricht Suzuki auch die Konnektivität mit Smartphone-Betriebssystemen und deren Apps. Übrigens soll der Touchscreen sogar mit Handschuhen bedienbar sein. Wer möchte, bekommt den neuen Vitara nur mit Front- oder mit einem Allradantrieb. Das mit elektromechanischer Lamellenkupplung arbeitende System ist aus dem SX4 S-Cross bekannt. Verschiedene Modi sollen für Performance auf verschiedenen Untergründen wie Asphalt oder Schnee sorgen. Freilich kann auch eine feste 50:50-Verbindung angewählt werden, um leichte Schlamm-Passagen zu überwinden. Ein echter Geländewagen will der Vitara jedoch nicht sein, betont Suzuki. Man sieht den kompakten Allrounder eher im Bereich urbaner Trend-Automobilität mit einem Fünkchen Lifestyle.

Das Motorenprogramm des künftigen Vitara ist ein altbekanntes. Es wird einen Benziner sowie einen Diesel mit jeweils 1,6 Litern Hubraum und 120 PS geben. Serienmäßig steht ein Fünfgang-Schaltgetriebe für den Otto zu Verfügung – gegen Aufpreis gibt es ein sechsstufiges Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler. Der Selbstzünder hingegen bekommt sechs manuelle Fahrstufen. Leichtbau und ein Start-Stopp-System nennt Suzuki als Tribut für umweltgerechten Autobau. So startet der Diesel mit ansehnlichen 106 g CO2-Ausstoß – das geht angesichts der Fahrzeugklasse in Ordnung. Die Benziner schlagen mit bis zu 138 g (Allrad mit Automatik) zu Buche. Zu den angenehmen Sonderausstattungen zählt neben den technischen Features auch das lichtdurchflutende Panorama-Dach. Über die Preise des 4,18 Meter langen SUV machen die Verantwortlichen noch keine Angabe. Es darf noch ein wenig spekuliert werden, bis der Japaner im Frühjahr 2015 auf den Markt kommt.

 
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