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Galerie: Vorstellung Toyota iQ

Vorstellung: Toyota iQ

Viersitzer im Smart-Format

27.03.2008

Irgendwie doch grotesk: Bei den meisten Pkw-Fahrten sind nur ein bis zwei Personen in meist viel zu großen Autos unterwegs. Am Ende der Tour ärgert sich der 80-Kilo-Fahrer in seinem Zweitonner zudem noch mit der Parkplatzsuche. Ein Smart Fortwo wäre eigentlich die perfekte Alternative. Doch mit dem Zweisitzer können sich nur wenige Autofahrer anfreunden. Gelegentlich braucht man eben doch Platz für drei oder vier Fahrgäste. Einen spannenden Kompromiss bingt Toyota mit dem iQ auf den Markt. Der künftige 2,99-Meter-Floh bietet Platz für vier und ist auch sonst keine Verzichtserklärung.

Bereits optisch wirkt der iQ fast wie ein erwachsenes Auto. Die Silhouette des 1,50 Meter hohen Dreitürers erinnert durchaus an den Smart Fortwo. Doch ist der Toyota-Gnom auch ein erfrischend eigenständiger Entwurf. In der Front und im Heck fallen scharfe Lichtkanten auf. Die Frontschürze hat statt eines großen Kühlergrills einen Lüftungsschlitz. Dieser bildet zusammen mit den dreidimensionalen Scheinwerfereinheiten ein fast herablassend wirkendes Lächeln. Mit seinen ausgestellten Radläufen, den Seitenschwellern und den großen 16-Zoll-Felgen gibt sich der iQ zudem kraftvoll und wertig.

Aufgeräumt und schick

Galerie: Vorstellung Toyota iQAuch der Innenraum wirkt hochwertig und modern. Verschiedene Farben und Oberflächen sorgen hier für Wohnfühlambiente. Alle wesentlichen Funktionen sammeln sich um und hinter dem unten abgeflachten Lenkrad sowie in einer dreieckigen Bedieneinheit am oberen Ende der Mittelkonsole.

Vorne bietet der iQ zwei vollwertige Einzelsitze, hinten einen breiten Rücksitz mit zwei Kopfstützen und zwei Gurten. Schiebt der Beifahrer seinen Sitz ganz nach vorne, soll im Fond ein Erwachsener ausreichend Kniefreiheit haben. Hinter dem Fahrersitz steht einem vierten Fahrgast hingegen weniger Beinraum zur Verfügung. Deshalb soll dort nur ein Kind mitreisen können. Der hintere Sitz ist übrigens im Verhältnis 50 zu 50 umlegbar. Bleibt der halbe Fondsitzlehne stehen, ist im iQ Platz für drei Fahrgäste und etwas Gepäck.

Clevere Raumnutzung

Galerie: Vorstellung Toyota iQUm den knappen Raum im iQ möglichst optimal zu nutzen, hat sich Toyota für das Packaging einiges einfallen lassen. So sorgen die asymmetrisch geformte Armaturentafel, die schlanken Rücklehnen der Vordersitze, ein Unterflur-Tank, ein kompakt bauendes Lüftungssystem und ein kleines Lenkgetriebe für eine optimale Raumnutzung.

Während der Smart Fortwo dank seines Heckmotors ein gutes Raumangebot bieten kann, hat der iQ seinen Motor vorne. Unter anderem ein neu entwickeltes Differenzial soll einen dennoch sehr kleinen Motorraum ermöglichen. Gegenüber dem Yaris mit herkömmlichem Differenzial soll der Raumgewinn zehn Zentimeter in der Länge betragen. Außerdem konnten dank des neuen Differenzials die Vorderräder bis an die äußersten Ecken des Fahrzeugs nach versetzt werden und so der Überhang kurz bleiben.

Fünf Sterne angepeilt

Galerie: Vorstellung Toyota iQEin kleines Auto mit Frontmotor klingt nicht gerade nach einer rollenden Sicherheitszelle. Beim Frontalcrash könnten vor allem die Beine der vorderen Insassen stark in Mitleidenschaft geraten. Zwar schweigt sicch Toyota über die Sicherheitstechnik noch aus. Doch strebt der Hersteller eine Fünf-Sterne-Wertung beim EuroNCAP-Crashtest an.

Zu den Antrieben und Fahrleistungen schweigt sich Toyota noch keine detaillierten Angaben. Es soll zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren geben. Kombiniert werden diese wohl mit konventionellen Handschaltgetrieben. Für die sparsamste Motorisierung nennt Toyota einem CO2-Ausstoß von 100 Gramm pro Kilometer. Dieser Emissionswert entspricht einem Verbrauch von knapp über vier Liter pro 100 Kilometer. Vorläufig ausgeschlossen sind iQ-Versionen mit Hybrid- oder gar reinem Elektroantrieb.

Kommt Anfang 2009

Bereits Ende 2008 wird Toyota die Produktion des iQ starten, anfang 2009 wird der kleine Toyota-Gnom dann zu kaufen sein. Über den Preis gibt es noch keine Informationen. Doch soll der iQ mehr Lifestyle-Fahrzeug als billiger Kleinstwagen sein. Ein Einstiegspreis im unteren fünfstelligen Bereich ist also sehr wahrscheinlich.Galerie: Vorstellung Toyota iQ

 
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