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Galerie: Vorstellung Toyota Urban Cruiser

Vorstellung: Toyota Urban Cruiser

Kleiner macht auf dicke Hose

19.11.2008

Bekannte Plattform, völlig neue Außenhaut: Unter dem bullig auftretenden Urban Cruiser steckt eigentlich ein Yaris. Zusätzlich wurde das neue Toyota-Modell noch mit Allradtechnik vom RAV4 aufgerüstet. Ab Mai 2009 soll der viertürige Macho-Kleinwagen auf Kundenfang gehen.

Zwar hat der Urban Cruiser den gleichen Radstand wie der Yaris, doch mit seiner kraftvoll gezeichneten Karosserie überragt er diesen um fast 20 Zentimeter in der Länge. Mit knapp über 3,90 Metern bleibt der viertürige Urban Cruiser dennoch ein Kleinwagen.

Trotz seiner kompakten Außenmaße soll der Urban Cruiser einen geräumigen Innenraum bieten, mit Platz für fünf Personen und 314 Litern Gepäck. Dank der im Verhältnis 60 zu 40 umklappbaren Rückbank lässt sich der Stauraum im reinen Fronttriebler auf 749 Liter erweitern. Beim Allradler fällt dieser Raum knapp 100 Liter kleiner aus. Wer sich die Variante mit Frontantrieb bestellt, kann die hintere Sitzbank zudem in Längsrichtung verschieben.

Kombitacho

Galerie: Vorstellung Toyota Urban CruiserHingucker im modern und übersichtlich gestalteten Cockpit ist das zentrale Rundinstrument im Armaturenträger, das Tacho und Drehzahlmesser kombiniert. Die 360-Grad-Rundskala teilen sich Geschwindigkeitsmesser (2/3) und Anzeige für Motordrehzahlen (1/3), die Nadeln beider Anzeigen befinden sich auf einer Achse.

Zum Marktstart wird Toyota den Urban Cruiser in zwei Motorvarianten anbieten. Der 90 PS starke 1,4-Liter-Diesel wird vorläufig nur mit Allradantrieb bestellbar sein. Alternativ gibt es einen 100 PS starken Benziner mit Start-Stop-Automatik und ausschließlich mit Vorderradantrieb. Kombiniert werden beide Aggregate mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe.

Trotz Allrad kein Säufer

Galerie: Vorstellung Toyota Urban CruiserMit 175 km/h ist bei beiden Antriebsvarianten die Höchstgeschwindigkeit identisch. 12,5 Sekunden braucht der Benziner für den 100-km/h-Sprint und ist damit nur leicht spritziger als der Diesel. Beim Verbrauch sind beide Motorisierungen ähnlich genügsam: Der 2WD-Benziner ist mit 5,5 Litern auf 100 Kilometer nur etwas durstiger als der Allraddiesel.

Der Allradantrieb des Urban Cruiser stammt vom RAV4. Hierbei handelt es sich um ein System mit elektromagnetisch gesteuerter Kupplung. Die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse wird im Fahrbetrieb kontinuierlich optimiert. Bei glattem Untergrund oder in Kurven soll dieses System für höhere Fahrstabilität sorgen.

Auf Nummer sicher

Galerie: Vorstellung Toyota Urban CruiserFür Fahrstabilität sorgen auch die serienmäßigen Regelsysteme VSC (Vehicle Stability Control oder auch ESP) mit integrierter Antriebschlupfregelung und das ABS mit Bremsassistent und Bremskraftverteilung. Auch das passive Sicherheitsniveau ist dank der sieben Airbags und den aktiven Kopfstützen hoch. Toyota erwartet beim EuroNCAP-Crashtest ein Fünf-Sterne-Ergebnis.

Den Urban Cruiser wird Toyota in drei Ausstattungen anbieten. In der Basisversion gibt es als nennenswerte Extras elektrische Fensterheber vorne und ein MP3-fähiges CD-Radio. Die mittlere Ausstattung Luna wird um 16-Zoll-Alus, Nebelscheinwerfer, Lederlenkrad, elektrische Fensterheber hinten und eine manuelle Klimaanlage ergänzt.

Galerie: Vorstellung Toyota Urban CruiserDie Top-Version Sol verfügt zudem noch über getönte Fondscheiben, Klimaautomatik, schlüssellosem Zugangssystem mit Startknopf, automatisch abblendenden Innenspiegel und Navisystem. Als Option sind dann noch eine Lederausstattung und eine Mittelkonsole mit Ablage in der Armlehne erhältlich.

Preis noch unbekannt

Über Preise macht Toyota derzeit noch keine Angaben. Doch vermutlich wird der Urban Cruiser mit 1,3-Liter-Benziner und reinem Frontantrieb in der Basisausstattung ab rund 16.000 Euro zu haben sein. (mh)

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