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Galerie: Vorstellung VW Amarok

Vorstellung: VW Amarok

Hart-VW kommt

02.12.2009

VW’s Pick-up-Ambitionen waren in der Vergangenheit von eher halbherziger Natur. Die Caddy-Pick-ups waren keine kernigen Allradler und der Taro nur ein Lizenzbau des Toyota Hilux. Doch nun haben die Wolfsburger kräftig investiert und bringen 2010 mit dem Amarok ihren ersten selbst entwickelten, geländetauglichen Allrad-Pick-up.

Der 5,25 Meter lange Amarok wird im argentinischen Werk Pacheco vom Band rollen. Bisher werden in dem südamerikanischen VW-Standort der Fox und sein Stauraum-Bruder Suran gebaut. Über 200 Millionen Euro hat VW in das Werk investiert, um die zusätzliche Produktionslinie für das neue Pick-up-Modell aufzubauen. Der Amarok ist vor allem als Modell für Schwellenländer gedacht, wird aber bereits in der zweiten Hälfte 2010 auch nach Europa kommen.

Der Wagen baut auf einer klassischen Leiterrahmen-Konstruktion auf. Zunächst wird der Amarok mit Doppelkabine und einer 1,56 Meter langen sowie 1,62 Meter breiten Ladefläche angeboten. Die Nutzlast soll 1,15 Tonnen betragen, die Anhängelast 2,8 Tonnen. Für 2011 plant VW zudem noch eine zweisitzige Single-Cab-Version, die dann eine deutlich größere Ladefläche bieten wird.

Neuer Bi-Turbo-Diesel

Galerie: Vorstellung VW AmarokAngetrieben wird der Amarok ausschließlich mit Dieselmotoren. Zunächst gibt es einen 2.0 TDI mit Common-Rail-Einspritzung, der 120 kW (163 PS) leistet. Dank seiner Bi-Turbo-Aufladung soll er bereits ab 1.500 Touren 400 Newtonmetern Drehmoment bieten. Das neue Diesel-Aggregat kommt übrigens seit Oktober 2009 im neuen VW T5 mit 180 PS zum Einsatz. Ab Mitte 2010 wird ein weiterer TDI-Vierzylinder mit 90 kW (122 PS) folgen. Das einfach geladene Turbo-Aggregat liefert seine 340 Newtonmeter ab 2000 Umdrehungen. Gekoppelt werden beide Motoren an ein Sechs-Gang-Handschaltgetriebe. Die Normverbräuche gibt VW mit 7,6 respektive 7,8 Litern an.

Grundsätzlich wird es beim Amarok drei Antriebsvarianten geben. Neben einem permanenten und einem zuschaltbaren Allradantrieb wird es außerdem eine Version mit reinem Heckantrieb geben. Für alle Antriebsarten ist eine Differentialsperre für die Hinterachse optional erhältlich.

Drei Ausstattungen

Galerie: Vorstellung VW AmarokFür den Amarok werden zudem drei Ausstattungslinien zur Wahl stehen. Die spartanische Basis hat manuelle Bedienung der Fensterheber, Türverriegelung und Spiegelverstellung, zudem sind  Stoßfänger sowie Griffe und Spiegel unlackiert. Immerhin gibt es höhenverstellbare Vordersitze, eine variabel klappbare Rücksitzbank, ein abschließbares Handschuhfach und eine Ladeflächen-Beleuchtung.

Besser ausgestattet ist der Trendline: Mit in Wagenfarbe lackierten Kunststoffteilen steht er auf 16-Zoll-Alurädern und bietet elektrische Fensterheber, Türverriegelung und Spiegelverstellung. Darüber hinaus sind ein Radio mit CD-Player, Klimaanlage, Multifunktionsanzeige, Geschwindigkeitsregelanlage und Nebelscheinwerfer serienmäßig an Bord.

Galerie: Vorstellung VW AmarokViel Ausstattung möglich

Als Highline bietet der Amarok einige Chromakzente außen wie innen, in Wagenfarbe lackierte Radlaufverbreiterungen und 17-Zoll-Alus. Darüber hinaus prägen eine je nach Ausführung farblich abgesetzte Instrumententafel, eine Klimaautomatik, eine hochwertigere Audioanlage sowie edle Stoff-Sitzbezüge die Topausstattung.

Die Sicherheitsausstattung des Amarok kann sich ebenfalls sehen lassen: Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags sowie ABS und ASR gehören zur Serienausstattung. Ein per Tastendruck zuschaltbares Offroad-ABS soll die Bremswege im Gelände und auf Schotterbahnen verkürzen. Mit dem optionalen ESP bekommt man zusätzlich einen Bergabfahrassistent. (mh)

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