Auto Salon Genf 2013
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Galerie: Vorstellung VW Golf GTD

Vorstellung: VW Golf GTD

Druckmacher mit Minidurst

21.02.2013

Seinen einst legendären Golf GTD hat VW nach 15 Jahren Pause erst 2009 mit der sechsten Generation wiederbelebt. Jetzt, kurz nach dem Start der siebten Generation, folgt bereits die Neuauflage des Linksspur-Diesels. Als Höhepunkt bietet dieser im Vergleich zum Vorgänger mehr Leistung bei rund 20 Prozent geringerem Verbrauch.

Der Sportwagen für den kleinen Mann – so faszinieren bereits seit vielen Jahrzehnten die Starkversionen der Kompaktstars. Doch so ein GTI ist bisweilen auch etwas durstig. Um aber dennoch vielen anderen Verkehrsteilnehmern davoneilen zu können und gleichzeitig sparsam unterwegs zu sein, gibt es seit einiger Zeit zum Glück den GTD. In der bisherigen Ausführung bot dieser immerhin 170 PS, die 222 km/h Topspeed ermöglichen, bei nur etwas über fünf Litern Verbrauch.

Dieses Delta aus guten Fahrleistungen und niedrigem Verbrauch konnte VW für die siebte Generation nochmal deutlich spreizen. Wie bisher, arbeitet im Bug des Megasellers ein Zwei-Liter-Vierzylinder-Diesel, dem VW nunmehr 184 PS und sogar 380 Newtonmeter Drehmoment entlockt. Im Vergleich zum Vorgänger beträgt der Leistungszuwachs zwar nur 14 PS, dennoch verbessern sich die Fahrleistungen deutlich: Die Sprintzeit verringert sich um eine auf 7,5 Sekunden, die Endgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h.

Galerie: Vorstellung VW Golf GTDNeben der besseren Aerodynamik ist auch eine Gewichtsersparnis im Vergleich zum Vorgänger für diesen Vortriebsfortschritt verantwortlich. Der Diesel-Bolide soll in Kombination mit dem manuellen Sechs-Gang-Schaltgetriebe nur noch 1.377 Kilogramm wiegen und damit 16 Kilo weniger als bisher.

Über ein Liter weniger Verbrauch

Zusammen mit einer windschlüpfigeren Karosserie sank der Verbrauch sogar deutlich: 4,2 Liter lautet die überaus erfreuliche Niedrigmarke. Der Vorgänger lag noch bei 5,3 Litern. Wer allerdings das längsdynamische Potenzial ausschöpfen will, wird auch beim neuen GTD mit deutlich höheren Praxiswerten leben müssen.

Wer vor allem Wert auf Komfort legt, kann alternativ ein Sechs-Gang-DSG ordern. Hier steht in erster Linie die Entlastung des Fahrers im Vordergrund, allerdings gehört das DSG dank der von Zugkraftunterbrechung freien Schaltvorgänge zu den besonders sportlichen Getrieben mit Automatikmodus. Diesen Komfort muss man sich allerdings mit einen um 0,5 Liter höheren Verbrauch erkaufen.

Spezielle Optik und Ausstattung

Galerie: Vorstellung VW Golf GTDDas GTD-Paket beschränkt sich nicht allein auf besonders gute Fahrleistungen, auch optisch setzt sich das Powerpaket von zivilen Gölfen ab. Abgedunkelte LED-Rückleuchten, ein LED-Kennzeichenlicht und ein verchromtes Abgas-Doppelendrohr setzen das Heck in Szene. 17-Zoll-GTD-Felgen mit Reifen der Dimension 225/45, Seitenschweller, ein Diffusor, ein Sportfahrwerk und ein großer Dachkantenspoiler sind weitere Besonderheiten des starken Wolfsburgers.

Zahlreiche GTD-Merkmale prägen auch den Innenraum: Neben Sportsitzen mit Karomusterbezügen („Clark“), einem schwarzen Dachhimmel, einem Sportlenkrad, Pedalerie und Fußablage in Edelstahl bieten auch Schaltknauf, Dekorleisten und das Kombiinstrument einen speziellen GTD-Look. Hinzu kommen Ausstattungen wie eine Progressiv-Lenkung, eine weiße Ambientebeleuchtung, eine Klimaautomatik, Parkpiepser vorn und hinten, das Winterpaket und das Radiosystem „Composition Touch“. Als Serienlackierungen für den Golf GTD stehen Tornadorot, Schwarz oder Pure White zur Verfügung.

Den neuen Golf GTD bietet VW in Deutschland offiziell ab 5. März 2013 an. Der Einstiegspreis liegt bei 29.350 Euro. Im Vergleich zum Vorgänger ist das ein Preisanstieg um fast 2.000 Euro. (mh)

 
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