Detroit Auto Show 2011
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Galerie: Vorstellung VW Passat (US-Version)

Vorstellung: VW Passat (US-Version)

Nicht für diese Welt

11.01.2011

VW präsentiert auf der Detroit Auto Show (NAIAS), die dieser Tage startet, den neuen Passat. Er ist länger als der Vorgänger und nicht nur aufgrund der Abmessungen irgendwie US-amerikanisch. Kein Wunder, so ist dieser neue Passat erstmals nur für Nordamerika erdacht und gemacht worden.

Mit 4,87 Meter Länge übertrifft der US-Passat das im letzten Spätsommer präsentierte und in Deutschland produzierte Original um elf Zentimeter. Laut Volkswagen musste die Differenzierung sein, um im wichtigen US-Markt gegen Toyota Camry und Co anstinken zu können. Amis wollen eben noch immer vor allem Platz und Komfort.

Schick und gut

Dass sie mit ihrem Passat nun noch ein schickes Fahrzeug bekommen, ist eine feine Zugabe. So gibt es von vorne nur marginale Änderungen zum Passat, wie wir ihn kennen. Auch die Seitenlinie ist typisch, große Überhänge – vor allem vorne – sind Voraussetzung für einen guten Fußgängerschutz, optisch jedoch nicht der letzte Schrei. Dafür fallen die C-Säulen filigraner aus und lassen die Limousine leicht aber dennoch stabil aussehen. Das Heck unterscheidet sich stark. So sitzt das Kennzeichen nicht im Stoßfänger, sondern in der Heckklappe und die Rückleuchten wirken verspielter, trotz ihrer Schärfe.

Galerie: Vorstellung VW Passat (US-Version)Im Interieur ist auf den ersten Blick ebenfalls nur schwierig auszumachen, wo genau sich die Unterschiede befinden. Das Meiste wirkt bekannt, vertraut, VW eben. Die Klimaautomatik hat ein separates Anzeigenfeld, der US-Passat besitzt einen echten Handbremshebel (toll) und über allem thront eine hübsche Analoguhr. Die Verarbeitung soll deutlich besser als bei der Konkurrenz sein, was sich nicht nur auf den ersten Fotos als Wahrheit zu bestätigen scheint. Den US-Passat wird es in drei Ausstattungslinien S, SE und SEL geben.

Neu und alt

Unter der Haube werkeln drei Motoren. Den PS-Einstieg verschafft der 140 PS leistende 2.0 Clean TDI, der aufgrund seiner speziellen Abgasnachbehandlung für den US-Markt optimiert ist. Der notwenige Harnstoff-Tank ist immerhin 18,6 Liter groß und befindet sich im Dieseltank des Passat. Die Limousine soll rund 5,5 Liter auf 100 Kilometer benötigen. Den TDI gibt es wahlweise mit einem manuellen Sechs-Gang-Getriebe oder mit DSG.

Galerie: Vorstellung VW Passat (US-Version)Deutlich mehr brauchen die beiden Benzin-Varianten. TSI und wenig Hubraum sind in den USA in dieser Klasse wohl noch immer nicht angesagt. Denn bislang bot VW den 2.0 TSI an, der beim neuen Modell (bislang) nicht mehr auf dem Plan steht. So verteilt der Basis-Benziner seine 2,5 Liter Hubraum auf fünf Töpfe. Den Motor gibt es in den USA schon lange, in Europa ist er schon lange aus dem Programm verschwunden. Kein Wunder. So liegt sein US-Normverbrauch bei rund 8,5 Liter, und das, obwohl die Maschine nur 170 PS leistet. Den 2.5 kann man in den USA als Handschalter oder mit einer Wandler-Automatik ordern. Kaum mehr Kraftstoff benötigt der direkt einspritzende 3.6 V6. Dafür aber ist er mit 280 PS spürbar kräftiger. Anders als in Europa lässt der V6 seine Kraft ausschließlich an die Vorderachse los. Das Getriebe schaltet stets via Doppelkupplung und damit automatisiert.

Billig und noch einmal billig

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Der wahre Knüller des US-Modells ist jedoch sein Preis: Ab rund 20.000 US-Dollar soll er zu haben sein, was in etwa 15.000 Euro entspricht. Hinzu kommt noch die je nach Bundesstaat unterschiedlich hohe Mehrwertsteuer. In der Alten Welt beginnt die Passat-Preisliste übrigens bei rund 24.000 Euro für einen 122 PS starken TSI.

Ach ja, fast vergessen: Der neue Passat ist ein waschechter Ami. Er wird im neuen VW-Werk in Chattanooga Tennessee produziert, weshalb auch dieser Kampfpreis möglich, der deutlich unter dem des Vorgänger-Modells liegt. (mb)

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