Genfer Autosalon 2011
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Galerie: Vorstellung VW Polo BiFuel

Vorstellung: VW Polo BiFuel

Runter mit den Spritkosten

16.02.2011

Der VW Polo BiFuel kommt zurück. Wie bereits den Golf bieten die Wolfsburger ab sofort auch den Polo in einer werksseitig umgebauten Autogas-Variante an. Die Spritkosten lassen sich mit diesem Modell um bis zu 40 Prozent senken, während sich die Reichweite auf 1.400 Kilometer verdoppelt.

Polo BiFuel? Ja, den hatte VW bereits im März 2010 erstmalig eingeführt. Doch nach wenigen Monaten wurde der Autogas-Kleinwagen wieder vom Markt genommen. Mit dem zweiten Anlauf wird zugleich eine neue Motorisierung eingeführt: Während die BiFuel-Version aus dem Jahr 2010 noch über einen 1.4er-Otto verfügte, ist nunmehr ein Aggregat mit 1,6 Liter Hubraum und 82 PS angesagt. Unschön dabei: Der Preis wurde von einst 16.350 auf rund 17.000 Euro angehoben.

Im Vergleich zur monovalenten Benzinversion 1.4 ist der Polo BiFuel übrigens um 1.750 Euro teurer. Im Gegenzug bietet der LPG-Polo ein hohes Sparpotenzial bei den Treibstoffkosten, denn Autogas ist im Vergleich zu Benzin deutlich günstiger. Im Benzinbetrieb soll der Normverbrauch bei glatt sechs Litern liegen, was übrigens 0,1 Liter über dem Normverbrauch des 1.4 liegt. Für den Autogas-Modus gibt VW den Treibstoffkonsum des neuen BiFuel mit 7,6 Liter an. Entsprechend sollen die reinen Spritkosten im Autogas-Modus um fast 30 Prozent niedriger als im Benzinbetrieb sein. Ein weiterer positiver Effekt im Gasbetrieb: Der CO2-Ausstoß soll um elf Prozent niedriger liegen.

3,60 Euro sparen pro 100 Kilometer

Galerie: Vorstellung VW Polo BiFuelNach Aussage von VW kosten 100 allein mit Autogas gefahrene Kilometer 5,40 Euro. Bei einem Literpreis von 1,50 Euro für Superbenzin kosten 100 Kilometer im Benzinmodus hingegen neun Euro. Wer konsequent mit Gas fährt, kann also alle 100 Kilometer 3,60 Euro sparen. Allerdings: Erst nach etwa 50.000 Kilometern würde sich somit die Mehrinvestition in den BiFuel amortisieren; die durchschnittliche jährlich Fahrleistung liegt in Deutschland bei knapp über 10.000 Kilometern.

Technisch ist der Autogas-Umbau aus dem Hause VW recht elegant gelöst. Dort, wo sich im Kofferraumboden die Reserveradmulde befindet, ist der 52 Liter fassende Gastank untergebracht. Der normale 45-Liter-Benzintank bleibt unverändert an Bord; der Fahrer kann zwischen den beiden Spritarten wählen. Die theoretische Reichweite mit Autogas beträgt fast 700 Kilometer. Zusätzlich reicht das Benzin im Tank für weitere 700 Kilometer. Insgesamt kann man also 1.400 Kilometer mit der doppelten Tankfüllung kommen.

Motor auf Gasfestigkeit getestet

Galerie: Vorstellung VW Polo BiFuelAutogas-Modelle direkt ab Werk werden übrigens nur wenige angeboten. Häufiger werden Pkw mit nachträglichen Umbauten von Autogas-Umrüstern LPG-tauglich gemacht. Die Kosten hierfür liegen in der Regel nur knapp über 1.000 Euro. VW verspricht allerdings einige technische Vorteile seiner speziellen Ab-Werk-Lösung.

So verfügt das Fahrzeug über einen gasfesten Motor, der sich in Dauertests bewährt haben soll. Zudem ist der Gastank crasherprobt und damit nach Aussage von VW sicher. Schließlich kann der Fahrer über die Füllstandanzeige im Kombiinstrument jederzeit den Verbrauch und die Restreichweite in beiden Betriebsarten ablesen. (mh)

 
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