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Galerie: Vorstellung VW T5 Multivan

Vorstellung: VW T5 Multivan

Der Traum vieler

20.08.2009

Der VW Bus ist zweifelsohne ein begehrtes Fahrzeug. Nicht nur bei Autodieben rangiert der praktische T5 ganz weit oben in der Beliebtheitsskala. Gerade auch Familien, Unternehmer und Handwerker schätzen die Vorteile des VW Busses. Jetzt erneuert Volkswagen-Nutzfahrzeuge seine Geldkuh und verpasst ihm neben der aktuellen VW-Optik auch moderne Technik.

So ist der wichtigste Punkt neben der neuen Front, dem leicht modifiziertem Heck und den neuen Alufelgen definitiv vorne zu finden, unter der knubbeligen Motorhaube. Denn endlich werden die alten Pumpe-Düse-TDIs beigesetzt.

TDI, sonst fast nix

Dieselmotoren machen im T5 traditionell den Löwenanteil aus. So wurden im Juli 2009 in Deutschland lediglich 31 VW Busse mit einem Ottomotor zugelassen, weit mehr als 3.000 waren Diesel. Kein Wunder also, dass mit dem Facelift ab Oktober 2009 der 3.2 V6 mit 235 PS entfällt. Lediglich ein sanft überarbeiteter 2.0 mit 115 PS bleibt im Programm, der eine gute Basis zur Umrüstung auf Flüssiggas-Antrieb bietet.

Galerie: Vorstellung VW T5 MultivanWirklich neu werden hingegen alle Diesel-Varianten ins Rennen geschickt. Bislang waren sowohl Vier- als auch Fünf-Zylinder-Pumpe-Düse-TDIs erhältlich. Ab sofort werden es nur noch Vier-Zylinder sein. Aus der bekannten Hubraumgröße von 1.968 Kubikzentimetern werden im T5-Facelift-Modell vier Leistungsstufen generiert. Der schwächste Motor leistet 84 PS und damit exakt so viel wie bislang. Darüber rangiert auch weiterhin eine 102-PS-Variante mit 250 Newtonmeter Drehmoment. Mit diesem T5-Antrieb werden nicht nur viele Handwerker zufrieden sein.

180-PS-TDI

Deutlich stärker präsentiert sich der 140-PS-TDI mit souveränen 340 Newtonmeter Drehmoment. Er wird – vor allem bei der Ausstattungslinie Multivan (die Handwerker-Versionen lauten Transporter und Caravelle) – wohl der beliebteste werden, ersetzt er doch den trotz seiner rauen Sitten begehrten 2.5 TDI mit 130 PS.

Top-Motor ist ab Oktober 2009 eine 180-PS-Version. Besonderheit des stärksten Diesels, der den 2.5 TDI mit 175 PS ablöst: Er hat eine Doppelturbo-Aufladung und bringt den Zwei-Liter auf sagenhafte 400 Newtonmeter Drehmoment, die schon bei 1.500 Kurbelwellenrotationen anliegen. Zum Vergleich: Der alte 2.5 TDI mit 175 PS schaffte zwar auch 400 Newtonmeter, allerdings erst ab 2.000 Touren. Mit so viel Kraft dürfte der neue Multivan etwas mehr als 190 km/h Spitzengeschwindigkeit erreichen und in unter zwölf Sekunden den Standardspurt absolvieren.

Leiser, sauberer und sparsamer

Galerie: Vorstellung VW T5 MultivanHauptvorteil der neuen TDIs: Die Motorgeräusche sinken auf Benziner-Niveau und werden in der windumpeitschten Fahrerkabine des T5 keinen Grund zur Klage bereiten. Ein weiterer Pluspunkt: Die neuen Diesel sind (logischerweise) Rußpartikel gefiltert und entsprechen (wie der Benziner) der Euro-5-Norm.

Außerdem sollen sie deutlich sparsamer als bislang sein. Bis zu 1,9 Liter Kraftstoffreduktion gibt VW für den Top-Motor an, der erstmals bei einem Nutzfahrzeug mit einem Sieben-Gang-DSG kombinierbar ist. Aber schon mit Handschalter werden Werte von etwas mehr als sieben Liter angegeben, was einem CO2-Ausstoß von unter 200 Gramm pro Kilometer entspricht.

Endlich: DSG + Allrad + Diesel = machbar

Doch damit nicht genug der Innovationen. Nicht nur, dass der frontgetriebene T5 mit DSG erhältlich ist, VW hat es außerdem geschafft, das geniale Getriebe mit dem Haldex-Allradantrieb 4Motion und einem Dieselmotor zu verbinden. Damit ist der T5 der erste VW-Selbstzünder mit dieser Kombinationsmöglichkeit.

Bislang stand lediglich die Option Allrad + Handschalter oder aber Wandlerautomatik + Frontantrieb. Viele Alpenbewohner werden nun also nach dem Caddy 4Motion zum zweiten Mal VW danken, dass die Niedersachsen auf Kundenwünsche eingehen.

Neue Innenraumdetails

Galerie: Vorstellung VW T5 MultivanAber auch an das T5-Interieur haben die Renovierer gedacht. So bekommt das Facelift-Modell ein neues Kombiinstrument mit weißer Beleuchtung, das neue VW-Lenkrad, die neue Radio- und Navi-Generation und die aktuelle Klima-Bedieneinheit. Der Rest des Innenraums bleibt unangetastet, wobei die Basis-Ausstattung Startline nun einen verkleideten Innenraum erhält. Als Technik-Glanzpunkt sieht VW-Nutzfahrzeuge den in diesem Fahrzeug-Segment ersten Tote-Winkel-Warner. Das Side Assist genannte Assistenz-System befindet sich in den neu gestalteten, aerodynamisch optimierten Außenspiegeln und warnt den Fahrer wild blinkend bei akuter Gefahr vor und während eines Spurwechsels.

Als technische Verbesserungen gibt es in die Nebelscheinwerfer integrierte Abbiegelichter und eine Reifendruck-Kontrolle, die allerdings nur über den sich verändernden Abrollumfang  des Reifens warnen kann und keine Druckanzeige beinhaltet. Für audiophile Menschen bieten sich das neue Dynaudio-Klangsystem und der USB-Stecker an. Beides ist stets mit einem neuen Radio- oder Navigationssysteme zu ordern und verspricht maximalen Hörgenuss im T5.

Traum vom Schnäppchen platzt

Dass der Auto-Traum vieler kein Schnäppchen ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Erst mit der Einführung des abgespeckten Startline-Modells Ende 2006 konnte VW einen siebensitzigen T5 im Pkw-Stil für unter 30.000 Euro anbieten.

Mittlerweile ist man schon wieder leicht über diese Marke gerutscht. So ist damit zu rechnen, dass der überarbeiteteT5 Multivan Startline (84 PS) mit nun serienmäßig lackierten Stoßfängern, Seiten- und Kopfairbags bei 32.000 Euro starten wird. Ein gut ausgestatteter 2.0 TDI Highline mit 180 PS, Allradantrieb und DSG kann schnell 70.000 Euro kosten. (mb)

 
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