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Weltpremiere: Die Bayern und die Hessen auf der IAA

Weltpremiere: Die Bayern und die Hessen auf der IAA

Was haben BMW und Opel 2017 so zu bieten?

21.09.2017

Die deutschen Automobilhersteller halten der „Heimatmesse“ IAA in Frankfurt auch 2017 die Treue – während einige namhafte, internationale Hersteller dieses Jahr auf ihre Teilnahme bewusst verzichtet haben, präsentieren einheimische Marken stolz ihre neuesten Speerspitzen.

Traditionell lassen es sich daher auch die Münchner nicht nehmen und zeigen einige „Schmankerl“ auf der IAA 2017. BMW lädt gleich zum Auftakt in der eigenen Halle zum großen Spektakel ein. Besonderes Highlight ist definitiv der BMW i-Vision Dynamics, der in Frankfurt Weltpremiere feiert. Eins wird schnell deutlich, die Bayern wollen Tesla an den Kragen: Der BMW i-Vision Dynamics der, wohl mehr oder weniger in dieser Form als i5 in die Serienproduktion gehen wird, ist eine vollelektrische Limousine mit satten 600 km Reichweite und einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 200 km/h. Er soll die Lücke zwischen dem kleinen i3 und dem Supersportler i8 schließen und überrascht mit BMW-untypischem Design. Die fast schon „heilige Niere“ ist nur noch ansatzweise zu erkennen. Ob das Serie wird, bleibt daher noch spannend. Technikvorstand Klaus Fröhlich macht am Beispiel des BMW i-Vision Dynamics allerdings eines ganz klar deutlich: „Damit ist die e-Mobilität im Kern unsere Marke angekommen. Wir greifen an!“

BMW intensiviert seine Elektro-Offensive

Weltpremiere Die Bayern und die Hessen auf der IAADiese eindeutige Kampfansage unterstreichen die Münchner gleich mit einer weiteren Elektro-Neuheit: Eine Studie zum e-Mini soll die Freunde des flotten BMW mit Go-Kart-Feeling auf die Elektro-Offensive der bayerischen Motorenwerke einstimmen. Ein Serienfahrzeug ist wohl 2019 zu erwarten. Dass die Münchner in Sachen Elektro auch ihr bestehendes Sortiment auf dem Laufenden halten, zeigen sie auf der IAA 2017 mit einem Facelift für den i3 – dem i3S. Mit dem Lifting bekommt der i3 etwas mehr Sportlichkeit, sowohl bei seinen äußeren als auch bei den inneren Werten. Dank neuer Stoßstangen wirkt der Stromer jetzt breiter und auch die runden Lichter wurden durch längs verlaufende LEDs ausgetauscht. Mehr Sportlichkeit verleiht dem Elektroflitzer zudem ein Leistungsplus sowie ein Sportfahrwerk samt Tieferlegung und der zusätzliche Fahrmodus „Sport“.

Weltpremiere Die Bayern und die Hessen auf der IAANeben den reinen Elektro-Highlights hatte BMW auch noch ein paar weitere Hingucker im Gepäck. So zeigten die Bayern eine Studie des wuchtigen Luxus-SUV X7 iPerformance sowie das Konzeptfahrzeug Z4, das ein waschechter BMW-Roadster werden soll und vermutlich bereits 2018 in Serie geht.

Schmerzlich vermisst wurde hingegen der neue, kleinere X2, ein weiteres bayerisches SUV-Coupé, das bereits 2018 als Serienfahrzeug auf dem Markt erwartet wird. Ebenso fehlte der i8 Roadster in der sonst doch eher üppig ausgestellten Stromer-Palette der Münchner. Dieser wird wohl erst in Los Angeles seine Hüllen offiziell fallen lassen.

Opel sieht IAA als Heimspiel

Weltpremiere Die Bayern und die Hessen auf der IAAAber nicht nur die Bayern hatten einiges zu bieten. Als „Heimspiel“ bezeichnete Opel-Vorstand Lohscheller die IAA zum Auftakt seiner Pressekonferenz. Denn es ist nur ein Steinwurf vom Stammsitz in Rüsselsheim zur Messe in Frankfurt. Folglich präsentierte Opel einige spannende Neuheiten auf der diesjährigen IAA. So ergänzt nun ein weiteres Modell die X-Palette: Der Opel Grandland X feierte sein Debüt und will einmal mehr Oberklasse-Innovationen erschwinglich machen. Daher kommt der Rüsselsheimer mit so einigen Assistenz- und Komfortfeatures in Serie. Zudem ist der SUV der erste Opel mit Plug-In-Hybrid und kann bereits ab sofort vorbestellt werden.

Die Opel-Legende lebt

Außerdem erweckt Opel eine Legende aus dem Dornröschenschlaf: Was für VW der GTI ist, war für Opel jahrzehntelang der GSi. In den letzten Jahren ist die Sportversion jedoch ein wenig in Vergessenheit geraten. Der Insignia soll es nun richten und kommt daher auch als GSi-Version auf den Markt. Hierfür haben die Hessen ordentlich an so mancher Stellschraube gedreht: vor allem optisch setzt sich der Insignia GSi deutlich ab! Die wuchtige Schürze mit den Lufteinlässen, der Doppelrohrauspuff und der brandneue Sonderlack in knalligem Orange sollen für neugierige Blicke sorgen. Dank 160 kg Gewichtsreduktion soll der Insignia GSi außerdem ein optimaler Rennstreckenbegleiter sein, der seine Feuertaufe auf der Nordschleife meisterte.

Aber nicht nur als Sportler soll der Insignia in Zukunft bei den Autofahrern punkten. Als Country Tourer hatte das Flaggschiffmodell gleich eine weitere Premiere auf der IAA 2017. Mit einer robusteren Geländeoptik soll der Kombi das Insignia-Portfolio ergänzen. Dafür erhielt er optisch in erster Linie eine schwarze Schutzverkleidung, eine Dachreling und einen Unterfahrschutz. Zudem hat das Topmodell des Country Tourer Allradantrieb an Bord und wird bereits zum Ende dieses Jahres in den Verkauf gehen.

 
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