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Galerie: Weltpremiere Mercedes-Benz GLC

Weltpremiere: Mercedes-Benz GLC

Schluss mit klobig

19.06.2015

Bislang war Mercedes-Benz bei den Mittelklasse SUV mit einem ziemlich klobigen Kasten vertreten, dem GLK. Das soll sich ändern: Zukünftig fährt der Offroader unter dem Namen GLC vor und passt sich der aktuellen Designlinie der Stuttgarter an.

Galerie: Weltpremiere Mercedes-Benz GLCDas letzte Buchstabe im Namen deutet es an, der Offroader steht in enger Beziehung zur C-Klasse. Von der hat er sich die geschwungenen Formen abgeschaut, die ihn deutlich eleganter und dynamischer als bisher auftreten lassen. Gleiches gilt im Innenraum, auch hier haben sich die Designer von Ecken und Kanten verabschiedet; die runden Lüftungsdüsen und den freistehenden Bildschirm auf der breiten Mittelkonsole kennen wir auch aus der C-Limousine. Anders als sein Vorgänger ist der GLC übrigens auch mit gespiegeltem Cockpit erhältlich, also als Rechtslenker.

Mehr Platz

Galerie: Weltpremiere Mercedes-Benz GLCObwohl er deutlich schnittiger aussieht, hat der GLC gegenüber seinem Vorgänger an Platz zugelegt. 80 Liter gehen mehr in den Kofferraum, der jetzt 550 Liter schluckt; bei umgeklappter Lehne steigt das Volumen um 50 auf jetzt 1.600 Liter. Außerdem lässt sich nun die Rückenlehne der zweiten Reihe in der Neigung verstellen. Die Passagiere sitzen gegenüber spürbar luftiger, ihnen kommen zwölf Zentimeter mehr Radstand zu Gute, die die Gesamtlänge in gleichem Maße auf 4,66 Meter wachsen lassen. Etwas mehr Breite sorgt zusätzlich für Bewegungsfreiheit.

Nichts neues gibt es zunächst unter der Haube; an den Start geht der GLC - erstmal nur mit Allradantrieb - mit drei bekannten Motoren. Dieselseitig steht ein 2,1-Liter-Vierzylinder  mit 170 PS oder 204 PS zur Wahl, als Benziner dient ein Zwei-Liter-Turbo der es auf 211 PS bringt. Gegenüber dem Vorgänger verspricht Mercedes Kraftstoffeinsparungen von bis zu 19 Prozent, der kleine Diesel beispielsweise soll nur noch fünf Liter schlucken.

Plug-in-Hybrid folgt

Galerie: Weltpremiere Mercedes-Benz GLCNeben weiteren Aggregaten, die teilweise auch nur mit Heckantrieb kombiniert werden können, steht auch eine Plug-in-Hybridvariante in den Startlöchern, die die Konzerntechnik aus der C-Klasse nutzt und als GLC 350e bis zu 34 Kilometer rein elektrisch zurücklegen kann. Rechnerisch ergibt sich auf den ersten einhundert Kilometern ein Verbrauch von rund 2,5 Litern Benzin.

Je nach Gusto lässt sich der GLC mit einem Offroad-Paket inklusive Luftfederung und Geländefahrprogrammen etwas mehr auf den Einsatz abseits der Straße trimmen, oder - im Gegensatz dazu - mit dem Sportfahrwerk fit machen für flotte Kurvenfahrten. Außerdem stehen so ziemlich alle aus S- und C-Klasse bekannten Technikspielereien bereit, wie etwa der Staupilot, Seitenwindassistent oder der Kollissionswarner für einen drohenden Heckaufprall des Hintermanns.

Nicht teurer, aber teuer

Galerie: Weltpremiere Mercedes-Benz GLCAb Herbst tritt der GLC gegen BMW X3, Audi Q5 oder Volvo XC60 an, die allesamt schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Die Preise bleiben gegenüber dem Vorgänger ziemlich konstant und damit aber auch an der Spitze im Segment: Mindestens 44.506 Euro werden fällig für den Benziner im GLC 250 4Matic; neben dem Allradantrieb ist auch die Neungangautomatik serienmäßig. Die Diesel beginnen bei 44.863 Euro für den 220d 4Matic. Zum Vergleich: Ein 184 PS starker BMW X3 kostet - ebenfalls mit Allradantrieb - 39.600 Euro.

 

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