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Galerie: Weltpremiere Opel Agila

Weltpremiere: Opel Agila

Mehr als nur klein

19.07.2007

Der neue Opel Agila muss besser sein als der Vorgänger. Und der ist bekannt dafür, … dass er ein Suzuki ist. Sehr klein, sehr praktisch. Und, sehr ehrlich, nicht gerade hübsch. Und da macht der neue keine halben Sachen: Die Chefgestalter bei Opel haben mehr Design in den Agila gesteckt als üblicherweise in einem Microvan Platz hat.

Als ausgemachtes Frauenauto und Cityflitzer soll der Agila B nun nicht mehr allein die praktisch denkende Hausfrau und Mutter ansprechen. Vielmehr sind es auch die shoppingsüchtigen, vorzugsweise jüngeren Frauen, die sich für den Agila erwärmen sollen - die Werbefotos stereotypisieren sie als Mitte Zwanzig, lebensfroh und kurze Sachen tragend, ein bisschen mager vielleicht aber mit vielen netten Freundinnen. Kinder tauchen nicht auf, obwohl gerade bei denen der kleine Opel Punkte sammeln dürfte.

Frauen und Zahlen

Galerie: Weltpremiere Opel AgilaDie Marketing-Experten haben auch gleich noch eine erstaunliche Zahl parat um die weibliche Zielgruppe adäquat zu beschreiben: Über 25.000 Stunden verbrächte die durchschnittliche Frau im Leben mit Einkaufen. Da ist es nur logisch, dass die hinteren Sitze des kleinsten Opels sich mit einem Finger umlegen lassen, schließlich wollen die ganzen Einkaufstüten schnell verstaut werden.

Fast jeder zweite Agila wurde bisher in Italien verkauft - der Marktanteil von Kleinwagen ist dort dreimal so stark wie im europäischen Durchschnitt. Und in Italien steht der Agila jetzt in Konkurrenz mit den Motorrollern, die dort üblicherweise von den Jung-Frauen durch die City geflitzt werden.

Neues Vokabular

Galerie: Weltpremiere Opel AgilaBeim ersten Anblick des Agila-Prototyps sausen selbst mir Begriffe wie „süß“, „knuffig“ oder „sympathisch“ und „freundlich“ durch den Kopf. Der Frauenfaktor des Autos ist schon mächtig.

Rational betrachtet sieht der Rüsselsheimer Kleinst-Van tatsächlich wie ein Opel aus. Vor allem die Formensprache des Kühlergrills zeigt die nahe Verwandtschaft zu den größeren Brüdern. Laut den verantwortlichen Designern reiht sich der Agila damit in eine Reihe mit dem jüngsten Corsa und der mutigen Studie „Genève“. Beide stehen für die jüngste Design-Generation.

Neues Design

Galerie: Weltpremiere Opel AgilaAuch im Innenraum setzt sich die hochwertige Optik durch: Der frühe Prototyp der uns für den ersten Augenschein gezeigt wurde, macht schon einen sehr fertigen Eindruck. Die Kunststoffe fassen sich gut an, die Sitze sind bequem und nicht viel zu klein. Die Mittelkonsole ist Opel-typisch kantig und dominant in der Mitte platziert, auch der Schalthebel ist hier integriert. Nett: Der zentrale und große Tacho, ergänzt durch einen kleinen Drehzahlsatelliten oben auf dem Armaturenbrett.

Auf Fahrer- und Beifahrersitz bietet der große Zwerg außerordentlich viel Platz: Trotz meiner fast 1,90 Meter Länge ist der Dachhimmel noch mehrere Zentimeter vom Scheitel entfernt. Staufächer und Ablagen bieten sich für den täglichen Kleinkram an. Für Größeres (Schuhkartons etwa) stehen mindestens 225 Liter Kofferraumvolumen parat, per Handgriff auf über 1.000 Liter erweiterbar. Ebenso ungewöhnlich in diesem Segment: Der elektrische Heckklappenöffner.

Vortrieb

Galerie: Weltpremiere Opel AgilaEin Diesel und zwei Benziner werden im Agila für Vortrieb sorgen: Ein Einliter-Dreizylinder mit 65 PS (160km/h Spitze) stellt den Einstieg dar, darüber rangiert der 174 km/h schnelle 1,2-Liter Vierzylinder mit 86 PS. Beide Benziner sind standardmäßig mit einem 5-Gang Schaltgetriebe kombiniert, der stärkere auf Wunsch auch mit 4-Gang Automatik.

Am meisten sparen lässt sich mit dem Diesel: Seine 75 PS sind für 160 Km/h gut, im EU-Mix soll er unter fünf Liter verbrauchen – das entspräche knapp 130 Gramm CO2.

Fazit

Galerie: Weltpremiere Opel AgilaDie beiden vorab gezeigten Exemplare des kleinen Opel machen richtig Appetit auf Mikro-Van: Sehr frisches und gelungenes Design, gemixt mit innerer Größe und hübschem Innenraum – da möchte man doch am liebsten gleich shoppen gehen... Doch die geneigte Kundin muss sich noch gedulden: Nach der offiziellen Premiere auf der Frankfurter IAA wird der neue Opel Agila erst im Frühjahr 2008 beim Händler stehen.

 
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