Auto Salon Genf 2010
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Galerie: Weltpremiere VW Sharan

Weltpremiere: VW Sharan

Es wurde Zeit

02.03.2010

Ein Geheimnis war es nicht, dass Volkswagen auf dem Genfer Auto Salon den Sharan präsentiert. Nach nunmehr 15 Jahren sehnte sich die VW-Van-Fan-Gemeinde schon seit Jahren nach einem neuen Sharan. Der neue kommt mit allem Guten, was man von VW kennt, und mit superpraktischen Schiebetüren, und mit cleverem Sitzkonzept, und mit …

Die Neuheiten-Liste ist lang, doch das Wichtigste für die meisten Käufer des Sharan wird das Tür- und Sitzkonzept sein. Beides ist clever, praktisch und vor allem familientauglich. Eben genau das, was den Sharan ausmachen soll und die kommenden Kunden erwarten dürfen.

Sieben Personen bequem

Volkswagen SharanZwischen fünf und sieben Personen finden in dem nunmehr 4,85 Meter langen, 1,90 Meter breiten und 1,72 Meter hohen Familien-Van Platz. Dabei strahlt sein Äußeres Kompaktheit aus, kombiniert mit all der Volkswagen-Kraft, die derzeit angesagt ist.

So besitzt er eine scharfe Frontmaske mit schnittigen Scheinwerfern, auf Wunsch mit Bi-Xenon-Licht inklusive LED-Tagfahrlicht im Touareg-Stil. Die aufgesetzte Motorhaube mit den scharfen Kanten ist ebenso Stilmittel wie die harte Linie unterhalb der Seitenscheiben und die darunter befindliche Türsicke. Am Heck gibt es Rückleuchten im aktuellen VW-Design. Neu sind die in den hinteren Kotflügeln befindlichen Führungen. Notwendigkeiten beim Sharan, denn anders laufen die neuen Schiebtüren nicht in den Halterungen.

Mit Schiebetüren

Galerie: Weltpremiere VW SharanUnd die Schiebetüren sind mit das Praktischste am Sharan. So können die Kinder beispielsweise die Türen aufschieben und damit nicht mehr beim Nachbarauto anhauen, aber auch sonst sind die auf Wunsch elektrisch angetriebenen Pforten vorteilhaft. Und: Schon sachteste Berührungen veranlassen die Türautomatik zum sofortigen Stopp – Fingerquetschen ausgeschlossen

Der Innenraum ist zwar neu, wirkt aber vertraut. Die Klimaregelung, das Navi, das Lenkrad, den Wählhebel, die Sitze, das Kombiinstrument. Nichts ist aus anderen VW-Modellen nicht bekannt, nur in dieser Konfiguration wirkt es ungewohnt. Die Gestaltung des Armaturenträgers ähnelt dem des Tiguan und ist doch moderner.

Auch für Große

Galerie: Weltpremiere VW SharanIm Normalfall passen fünf Personen in den Sharan. Zwei vorne, drei dahinter. Aber auch eine Viersitzbestuhlung ist möglich, oder drei mal zwei Sitze, oder insgesamt sieben. Und das Beste: Platz hat man auf allen Positionen. Selbst Personen von 1,90 Metern Körperlänge können ganz hinten untergebracht werden. Der Einstieg in die letzte Reihe gestaltet sich einfach. Ein cleverer Vorklappmechanismus erleichtert das Hineinkrabbeln. In dieser Konfiguration passt in das Heck allerdings nur noch Handgepäck, im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Vorteil: Sollten die letzten beiden Plätze nicht benötigt werden, klappt man sie manuell in das Bodenfach: Verschwunden und doch stets anwesend warten sie auf ihren Einsatz - eine gute Lösung. 711 Liter passen dann bis zur Fensterkante in die Fünfsitz-Variante, 1.167 Liter sind es bis unters Dach. Wer auch die mittlere, um 16 Zentimeter verschiebbare Sitzanlage umlegt, schafft Platz für 2,10 Meter lange Gegenstände, die bis zu 2.300 Liter einnehmen dürfen.

Bekannte Ausstattungslinien und Motoren

Galerie: Weltpremiere VW SharanTrendline, Comfortline und Highline nennen sich auch beim Sharan die Ausstattungslinien. 205er Pneus im 16-Zoll-Format sind Standard, beim Highline gibt’s 17-Zöller. Als ein Glanzlicht heben die Wolfsburger die Fernlichtautomatik hervor. Ein Gimmick, das in dieser Fahrzeugklasse bislang einmalig ist. Ebenfalls eine Besonderheit ist der Nivomat. Eine Art Niveau-Ausgleich an der Hinterachse, der ohne Elektronik funktioniert und vor allem für Gespann-Fahrer und Viel-Lader eine Überlegung Wert ist. Ansonsten überrascht der VW wenig.

Bei den Antrieben gibt es nämlich ebenfalls keine Neuigkeiten zu vermelden. Frontantrieb ist erst einmal obligat, eine Allradversion wird folgen. Zwischen 140 und 200 PS leisten die bekannten Aggregate, vier sind es an der Zahl.

5,5 Liter

Volkswagen SharanDer Bluemotion Technology genannte Spar-Sharan – das ist noch nicht der echte Bluemotion – soll sich mit 5,5 Liter Diesel auf 100 Kilometern begnügen, Rekord in dem Segment. Darüber rangiert ein 170 PS-TDI. Bei den Benzinern gibt es einen 150- und einen 200- PS-TSI. Der größere kommt mit Mono-Turbo und stets mit DSG. Eine Motor-Stopp-Start-Funktion besitzen alle Motoren, Rekuperation im Schubbetrieb ebenfalls.

So wird es kommen, wie es kommen muss: Der neue VW Sharan wird der Standard in der Van-Klasse werden, an ihm müssen sich die anderen messen. Ob es wieder so ein Langläufer wird, wie sein Vorgänger, muss sich zeigen. Die Käufer haben es toleriert, verkaufte sich doch auch das alte Modell bis zum Ende seiner Lebenszeit alles andere als schlecht. Und der Neue? Der wird ein Bestseller, garantiert.

Volkswagen Sharan

 
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